
Laro Bogan (*1990) ist künstlerische:r Forscher:in, Dramaturg:in, Kurator:in und kritische:r Kriminolog:in, und lebt zwischen Hamburg, Berlin und Marseille. Laros Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von darstellenden und bildenden Künsten und diskursiven Praktiken. Laro konzipiert und realisiert Performances, Gespräche, Begegnungen, Versammlungen, Installationen und Interventionen – in öffentlichen Räumen, auf Bühnen und darüber hinaus. Thematisch kreist Laros Arbeit um ökologische Gerechtigkeit, Queerness, Erinnerungskultur und Kunstfreiheit. Auf Kampnagel realisierte Laro Arbeiten wie A Wa Nibi – We Are Here (2023) mit Matthew Blaise und Ifeatu Nnaobi, Atlantis (2024) mit Meera Theunert und Dor Aloni, Mostly Feeling Great (2025) mit Samra Mayanja, A Song for Esther (2025) mit Candice Breitz sowie verschiedene diskursive Formate wie »unless home is the mouth of a shark« (2022) und Memory in the Making – From Monuments to Movements (2024) mit Michael Rothberg. Am Hebbel am Ufer Berlin (HAU) wurde das People’s Court for Climate Trials uraufgeführt, das Laro federführend und in Zusammenarbeit mit dem Kurationsteam des HAU erarbeitete. Mit Emanuele Braga / MACAO Milano und Jerszey Seymour arbeitete Laro am MK&G (Life on Planet Orsimanirana), für die Theatergruppe Hajusom in Hamburg sowie als Teil des Recherche-Teams beim Zentrum für Politische Schönheit in Berlin. Laro hat zahlreiche akademische und aktivistische Konferenzen organisiert, darunter Was tun bei permanenter Abwesenheit des Daseins? und Subversion und politische Differenz (Humboldt-Universität Berlin). Laro studierte Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und Internationale Kriminologie an der Universität Hamburg. Laro schloss im Jahr 2019 den Master of Arts in Internationaler Kriminologie mit der Arbeit Re:Visioning Female Revenge mit Auszeichnungen ab, und war Preisträger:in des Genderpreis der Universität Hamburg (Supervisors: Prof. Dr. Christine Hentschel, Dr. Simon Strick).